Wir hatten das Glück einen Einblick in die Pimpampel-Organisation zu bekommen. Wir trafen uns mit Frau Calmes, der Präsidentin, im Kinderkrankenhaus in Strassen um uns über diese zu informieren.

Die Pimpampel Organisation gibt es schon seit 17 Jahren. “Les Pimpampel” finanziert sich ausschließlich von Spenden und von Abgaben, wie Spielzeug oder Kleidung.

Die Pimpampel Organisation veranstaltet jedes Jahr einen Weihnachtsmarkt um Gelder für Spiele, Bücher, usw. zu Gunsten der kranken Kinder zu sammeln. Sie organisieren auch im Frühling und im Herbst eine Art “Second-Hand” Markt, wo jeder seine gebrauchten Spielsachen, Kleider oder Bücher abgeben kann. Natürlich werden alle Gegenstände gewaschen und desinfiziert.

Bisher ist diese Organisation nur in der Kinderklinik tätig, da man zu viele Freiwillige benötigt um auch in anderen Krankenhäusern zu helfen.

Frau Calmes erzählte uns, dass es immer etwas zu tun gäbe, wie zum Bsp. Spielzeug desinfizieren und waschen oder dafür sorgen, dass alle Spiele komplett sind.

Das Kinderkrankenhaus hat sich auch Baby Webcams zugelegt, damit die Eltern ihr Baby auf einem Monitor beobachten können. Diese haben Verpflichtungen, wie Arbeit oder noch andere Kinder, und können deshalb nicht den ganzen Tag bei ihrem Kind sein.

Eltern, die selbst einen Arzttermin im CHL haben, können während dieser Zeit ihre Kinder im Spielzimmer des Kinderkrankenhauses, auf eigene Verantwortung, in einem von den drei Spielzimmern betreuen lassen.

Sie benötigen ungefähr 35 Freiwillige, die sich von Montag bis Freitag, abwechselnd um die Kinder kümmern.

Entstehung

Die Idee eine solche Organisation zu gründen kam von einer Krankenschwester, die den Kindern geholfen und sie unterhalten hat, als es ihnen langweilig war. Da es aber eine solche Organisation vorher noch nicht gab, entschied sich die Krankenschwester eine solche zu gründen. Am Anfang, benötigte die Organisation Hilfe von den Krankenschwestern, da es zu wenig Freiwillige gab. Mit der Zeit aber halfen immer mehr Leute, sich um die Kinder zu kümmern und somit brauchen sie heute keine Hilfe von Krankenschwestern mehr.

Aktivitäten

An drei verschiedenen Plätzen können die Kinder spielen und gratis betreut werden. Mit Spenden wurden außerdem so genannte ,,Tablets’’ finanziert, auf welchen die Kinder in verschiedenen Sprachen Spiele spielen können. Freiwillige helfen an allen Wochentagen von 9-12 Uhr und von 13-17 Uhr. Manchmal, wenn es genug Freiwillige gibt, kümmern sich sogar Samstags und Sonntags Leute um Kinder zwischen 0 und 15 Jahren.

Die Freiwilligen organisieren verschiedene Aktivitäten, basteln und spielen mit den Kindern. Wenn Kinder ihr Zimmer nicht verlassen dürfen, wird mit ihnen sogar in den Zimmern gespielt, oder sie werden mit dem Bett ins Spielzimmer gebracht. In den Spielzimmern ist für Wasser, Tee und Kaffee gesorgt.

Das Kinderkrankenhaus hat auch einen Spielplatz, auf dem die Kinder, wenn sie Lust haben, spielen können .

Es gibt keine feste Zeit zu der die Kinder kommen, sie können ins Spielzimmer gehen wann sie wollen. So wissen die Pfleger nie wer kommt und auch nicht wie viele Kinder kommen.

Wenn die Kinder Lust haben können sie die Spielsachen auch mit in ihr Zimmer nehmen, wenn sie mal keine Lust haben im Spielzimmer zu bleiben.

Das Ziel der Organisation ist es, den Kindern und ihren Eltern den Aufenthalt in der Kinderklinik zu erleichtern und zu verschönern. Die Kinder sollen ihre Krankheit für einige Zeit vergessen und nur Spaß haben.

Kriterien

Um selbst mitzuhelfen, muss man nur wenige Kriterien erfüllen:

-man muss mindestens 18 Jahre alt sein

-man muss gut mit Kindern umgehen können

Die Kinder und Eltern, die wir getroffen haben, sind sehr glücklich die Möglichkeit zu haben, ihre Kinder sicher betreuen zu lassen.

Jim, Pit, Annie