Selbstverteidigung kann in bestimmten Situationen zum eigenen Schutz dienen.

“The most important thing is not victory, the most important thing is don’t get defeated.” (Rickson Gracie)

Nicht jeder ist sich dessen bewusst, dass wir täglich Opfer von Aggressionen werden. Diese kann man überall und in allen Varianten und Formen in seinem Alltag wiederfinden. Es kann von Mobbing auf der Arbeit bis hin zu Diebstahl auf der Straße reichen. Durch Selbstverteidigung kann man solchen Situationen vorbeugen oder wenn es unvermeidlich ist, richtig reagieren, um möglichst unversehrt zu bleiben.

Doch viele wissen nicht wo Selbstverteidigung ihre Herkunft hat. Nämlich stammt sie von den Kampfkünsten ab. Oft werden Kampfkünste mit Selbstverteidigung verwechselt, da beide Disziplinen Techniken lehren, die dazu dienen sich zu verteidigen. Allerdings teilen Kampfkünste auch andere Auffassungen, wie Respekt und Selbstvertrauen, mit.
Diese betreffen häufig unser Alltagsleben, weswegen Kampfkünste auch als Lösungvorschlag bei sozialen Problemen verwendet werden.

Jugendkriminalität ist eine Herausforderung, der sich viele Kampfkünstler, die auch als Streetworker arbeiten, angenommen haben. Der Plan besteht darin die Zielgruppe in die richtige Bahn zu lenken, um aus ihnen selbstbewusstere und selbstständigere Menschen zu machen.
Die Jugendliche erhalten dementsprechend regelmäßig Lektionen, in denen sie ihren Körper und ihren Geist stärken. Die schweren körperlichen Anstrengungen verbessern die allgemeine Gesundheit, was als Basis für ein ausgeglichenes Leben gilt. Außerdem trimmen der Schmerz und die Herausforderung den Geist. Hinzu kommt, dass die Jugendlichen in eine Rangordnung hereingegliedert werden, die sie respektieren müssen. In dieser Hierarchie steht an erster Stelle der Meister und dann, absteigend  ihren Fähigkeiten nach, die Schüler.

Fazit: Jugendliche können ihren Charakter und ihre Entschlossenheit durch Kampfkunst verbessern, was sie für kriminelle Wiederholungstaten weniger anfällig macht.

Im Großen und Ganzen fördert die Kampfkunst die geistige und körperliche Beschaffenheit des Menschen. Durch den Erfolg der gemeisterten Herausforderungen und der erlangten Kraft bekommt man ein gestärktes Selbstvertrauen. Dieses Selbstwertgefühl kann verhindern, dass man Opfer von Aggressionen wird. Eine selbstbewusste Person stellt verbal und nonverbal klar ihre Grenzen und vermeidet, dass ein Angreifer sich ihr nähert.

Wenn man oft gehänselt wird und einen Selbstachtungschub braucht, dann ist Kampfkunst eine  sinnvolle Lösung.

Kampfkunst ist keine Universallösung für alle Probleme, aber es kann einem zu merklich mehr Sicherheit bei Angriffen verhelfen und die eigene Gesinnung verbessern, sowie Lebensfreude durch mehr Selbstachtung erzeugen.

 

Marcel